Das Salzpeeling dient dem Loslösen von alten Hautzellen, die sich über der frischen Haut befinden. Beim Peeling wird die Haut geschält. Das Salzpeeling besteht in den meisten Fällen aus einer Mischung von Olivenöl und Meersalz.
Es gibt aber auch Salzpeelings mit Mandelöl, Kokosnussöl, Honig und Jojobaöl. Durch das Öl wird die Haut zusätzlich gepflegt. In einigen Ratgebern findet man den Hinweis, dass statt des Olivenöls auch ein Pflanzenöl (Rapsöl, Sonnenblumenöl) verwendet werden kann. Das Salz sollte nicht zu grobkörnig sein, da es sonst die Haut zu stark angreift.
Das Salzpeeling wird vorwiegend aus Meersalz hergestellt. Das Meersalz Peeling kann man mit natürlichen Zutaten selbst herstellen. Dazu nimmt man als Trägermittel ca. 100 ml Olivenöl. Das Meersalz wird jetzt nach und nach unter das Olivenöl gemischt, bis es sich in dem Olivenöl aufgelöst hat. Anschließend kann das Gemisch aus Olivenöl und Meersalz auf die Haut aufgetragen werden.
Anstelle des Olivenöls kann auch ein anderes Träger-Öl oder auch natürlicher Honig verwendet werden. Kochsalz sollt nicht genommen werde, weil die wichtigsten Vitamine fehlen. Am besten eignet sich Meersalz aus dem Toten Meer oder das Himalaya Salz.
Welches Salz das bessere ist, darüber streiten sich die Experten. Als Alternative zum Salzpeeling werden auch Mischungen aus Kaffeesatz oder Mohn genannt. Sie können Das Salzpeeling auch fertig hergestellt kaufen. Sie finden es im Internet und in gut sortierten Fachgeschäften (Drogerien und Kosmetikgeschäften).
Am besten lässt sich das Salzpeeling mit feuchten Händen auftragen. Beim Auftragen müssen der Mundbereich und die Augen ausgespart werden. Hautwunden und besonders empfindliche Hautstellen sollten ebenfalls ausgespart werden. Salzpeeling eignet sich hervorragend für die Anwendung an den Beinen, den Füßen, den Armen, am Oberkörper und im Gesicht.
Einige Anwender empfehlen das Salzpeeling unter der Dusche oder in der Badewanne vorzunehmen. Nach kurzer Einwirkung kann das Peeling mit warmem Wasser abgespült werden. Das Peeling kann bei normaler Haut einmal in der Woche durchgeführt werden.
Das Salzpeeling sollte mit leichten, kreisenden Bewegungen auf die Haut aufgetragen werden. An den Stellen, an denen sich Hornhaut befindet, können Sie den Druck beim Auftragen leicht erhöhen. Nach dem Auftragen können Sie das Peeling für einige Minuten einwirken lassen. Anschließend können Sie das Salz mit warmem Wasser abspülen.
Am besten gelingt das natürlich unter der Dusche. Nach dem Abwaschen des Salzpeelings sollten Sie die Haut mir einer feuchtigkeitsspendenden Lotion eincremen, da das Peeling den Säuremantel der Haut angreift.
Das Salzpeeling entfernt die Hautschuppen und befreit die darunter liegende vitale Hautschicht. Die Haut:
Angeblich soll das Salzpeeling auch bei Neurodermitis und Akne positive Ergebnisse erzielen.
Im Internet findet man meistens nur positive Berichte über das Salzpeeling. Bevor Sie mit dem Peeling beginnen, sollten Sie aber auf jeden Fall den Rat einer Kosmetikerin oder eines Dermatologen einholen. Dies gilt vor allem für Menschen mit einer empfindlichen Haut. Bei empfindlicher Haut wird allgemein das Enzymatische Peeling empfohlen. Nach jedem Peeling ist die Haut empfindliche gegenüber Sonneneinstrahlung. Nach dem Peeling sollten Sie sich vor Sonnenstrahlen schützen und nicht ins Solarium gehen. Die Haut braucht einige Zeit, bis sie sich wieder regeneriert hat.